Mitten im Winter von üppigem Grün umgeben sein, das wünschen sich viele Gartenbesitzer. Mit einem Wintergarten können Sie sich diesen Traum verwirklichen. Der Wintergarten stellt das Bindeglied zwischen
Garten und Haus dar und bei guter Planung kann dieser auch zur Heizkostenersparnis beitragen.
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Sobald die Entscheidung für einen Wintergarten gefasst ist, sollten Sie sich zunächst überlegen, wie Sie den Wintergarten nutzen möchten. Denn die Nutzungsart hat erhebliche Auswirkung auf die
bauliche Beschaffenheit des Wintergartens. Wir möchten Ihnen deshalb einige Hilfen zur Entscheidungsfindung bieten:
Sie wünschen sich:
Unsere Tipps dazu:
Viele Pflanzen und ganzjährige Nutzung des Wintergartens - das bedeutet, dass Sie auch im Winter einen wohnwarmen Wintergarten haben möchten, um sich möglichst oft in diesem aufzuhalten.
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Beheizter Wohnwintergarten - auf jeden Fall baugenehmigungspflichtig.
Überwinterung von exotischen Pflanzen, wie z.B. Banane, Hibiskus, Brunfelsien, Allamanda, echter Papyrus, Zieringwer, Jacobinia, Springbrunnenpflanze, Thunbergia, Goldwein, Jasmin.
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Beheizter Wohnwintergarten - eine Nachtabsenkung der Temperatur hilft Energie zu sparen - als Faustregel ist eine Temperatursenkung um ca. 5°C empfehlenswert.
Vornehmlich Wohnnutzung mit wenigen Pflanzen direkt an der Fensterfront.
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Beheizter Wohnwintergarten mit Ziegel- oder Alu-Dach - dies kann besser wärmeisoliert werden - für zusätzliches Licht sind Dachfenster mit Jalousien
empfehlenswert;- diese können im Hochsommer geschlossen werden. Achtung: Ein lichtundurchlässiges Dach sollten Sie nur wählen, wenn dadurch die
Lichtverhältnisse im angrenzenden Wohnraum nicht wesentlich eingeschränkt werden.
Wohnlicher Wintergarten mit warmer Optik
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Holz-Alu-Konstruktion empfehlenswert, denn die
Außenseite ist vor Witterung geschützt und innen sorgt Holz für eine gemütliche Atmosphäre. Im Dachbereich sorgt Sicherheitsverbundglas für den nötigen Durchblick und Licht für die Pflanzen. Eine Außenschattierung vermindert das Aufheizen des Wintergartens.
Überwinterung von Pflanzen und gelegentlicher Aufenthalt bei entsprechenden Temperaturen - das bedeutet, dass der Wintergarten nur frostfrei gehalten wird (Frostwächter) und dieser deshalb im
Winter lediglich bei entsprechend warmer Sonnenaufheizung als zusätzlicher Wohnraum dienen kann.
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Frostfrei gehaltener Wintergarten Tipp: Thermische Trennung und Isolierglas vorsehen, dann kann im Winter weitgehend auf eine Zusatzheizung verzichtet werden.
Überwinterung der Kübel- und Balkonpflanzen, wie z.B. Schönmalve, Agapanthus, Zylinderputzer, Cassia, Bleiwurz, Tibouchina, Bougainvillea, Mandevilla und Pelargonien.
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Diese Pflanzen schätzen zwar eine niedrige Überwinterungstemperatur (ideal sind 5-15°C), die aber keinesfalls unter 0°C fallen darf. Kurzzeitig höhere Temperaturen sind nicht schädlich,
aber um ein vorschnelles Austreiben zu verhindern sollte durch Lüften die Temperatur im Winter niedrig gehalten werden.
Ein Wintergarten, in dem viele Pflanzen überwintert werden und der bei schönem Wetter und angenehmen Temperaturen auch zum Aufenthalt genutzt wird
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Die meisten Pflanzen benötigen ausreichend Licht, deshalb sollte die Dachfläche möglichst viel davon durchlassen. Um einen Aufenthalt angenehm zu machen und um kleine Wintergärten vor
Überhitzung zu schützen ist eine Außenschattierung empfehlenswert.
Hier ist ein Aluwintergarten mit Sicherheitsverglasung im Dachbereich empfehlenswert - Schwitzwasser und Feuchtigkeit sind mit Alu kein Problem und im Winter kann durch das verglaste Dach
genügend Licht für die Pflanzen eindringen
Ein Anbau, der lediglich zur Überwinterung von Pflanzen gedacht ist, die auch etwas Frost vertragen.
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Neben Gewächshäuser, sind hier einfache Wintergärten mit Einfachverglasung oder Acrylglas, Anlehnwintergärten, oder Pergola-Verglasungen zu empfehlen. Diese schützen die Pflanzen im
Winter vor starkem Frost, austrocknenden Winden oder Nässe.
Mediterrane Pflanzen fühlen sich in einem kalten Wintergarten wohl, in dem es auch mal etwas hineinfrieren (bis -5 C) kann.
Überwinterungstemperatur nicht höher als 10-15 °C. Tipp: Oft lüften, damit die Winterhärte beibehalten wird. Kalthauswintergarten. Je nach Region sind mit höheren Tiefsttemperaturen im Winter
zu rechnen. In Bayern werden z.B. auch mal -20°C oder mehr gemessen. Hier sollte ein möglichst geschlossener Wintergarten gewählt werden und die Pflanzen bei diesen Temperaturen noch
zusätzlich geschützt werden.
Kalthauswintergarten in dem hauptsächlich nur Pflanzen sind
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Dieser benötiget im Grunde gar keine Beschattung - eine Innenbeschattung macht nur Sinn, wenn man im Sommer darin sitzen möchte oder diesen im Winter als Energieschirm nutzen will.
Transparente Kunststoffplatten für die Dacheindeckung sind ausreichend- ideal sind hier auch sog. Anlehnwintergärten, bzw. Solarverandas.
Eine windige Terrasse oder Balkon kann mit Verglasung öfters genutzt werden.
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Ideal sind in diesem Fall Solarverandas, bei der einige Elemente im Sommer beiseite geschoben werden können oder überdachte Terrassen mit Schiebe- oder Falttürentechnik.
Je größer und höher das Bauwerk Wintergarten ist desto weniger schnell überhitzt sich der Wintergarten.
Lösung für kleine Wintergärten - ausreichend Lüftungsmöglichkeiten vorsehen; neben automatisch öffnenden Fenstern auch große Türen zum Öffnen vorsehen.
Automatische Fensteröffnungen im Dachbereich sind unerlässlich
Querlüftungen sind am wirkungsvollsten - Zuluftöffnung im Bodenbereich, Abluftöffnung diagonal gegenüberliegend im Dachbereich.
Zusätzliche großzügige Öffnungsmöglichkeit eröffnen einen fließenden Übergang in den Garten und minimieren die Gefahr von Überhitzung, was gerade bei kleinen Wintergärten wichtig ist.
Wird der Wintergarten nach Süden, Osten oder Westen ausgerichtet ist eine Schattierung unverzichtbar:
Festes Dach mit Dachfenster und Außenrollos an den Fenstern
Glasdach mit Markisen - Außenmarkisen sind der Witterung ausgesetzt und dadurch nur mit automatischer Steuerung empfehlenswert, so
dass diese bei Sturm oder Regen automatisch eingefahren wird. - eine Innenmarkise minimiert das Aufheizen des Wintergartens nicht, schattiert aber den Sitzplatz und ist deshalb
nur bei ausreichend Lüftungsmöglichkeiten empfehlenswert - die Innenmarkise kann im Winter als Energieschirm genutzt werden und so das Auskühlen über die Dachfläche
vermindern
natürlichste Schattierung - Laubbäume - ideale Schattenspender im Sommer, im Winter hingegen können die Sonnenstrahlen den Wintergarten erwärmen
Bei niedrigen die Temperaturen und vielen Pflanzen wird sich eine hohe Luftfeuchtigkeit einstellen.
Das Problem ist am effektivsten mit Wärmezufuhr oder durch häufiges Lüften zu lösen:
Wintergarten mit Metallkonstruktion - Holz ist nicht geeignet
Ist ein Wintergarten energetisch zu empfehlen?
ein beheizter Wintergarten wird sicherlich zur Erhöhung der Heizkosten beitragen
eine optimale Wärmedämmung verringert bei beheizten Wohnwintergärten - die Wärmeschutzverordung ist auf jeden Fall zu beachten die Heizkosten, bei Kalthauswintergärten oder bei leicht temperierten
Wintergarten
ggf. Trennung vom restlichen Gebäude ermöglichen
frostfrei gehaltene oder nur leicht temperierte Wintergärten, baulich mit bestmöglicher Wärmedämmung ausstatten - so ist je nach Bauart und Tiefsttemperaturen evt. gar kein Heizen erforderlich
Nachteil bei Tiefsttemperaturen und bedecktem Himmel ist der Wintergarten nicht für ein Kaffekränzchen geeignet.
Dank der Rundumverglasung kann die Sonneneinstrahlung schon im Vorfrühling für angenehme Temperaturen sorgen und Wärme ins Hausinnere abgeben.
Diese Energie können Sie durch dunkle Bodenbeläge (Ziegel oder Naturstein) auch speichern. Beheizen sollten Sie den Wintergarten aus ökologischen Gesichtspunkten nur bei Minusgraden, denn nur so können
Sie auch wirklich Energie einsparen.
Doch welche Materialen haben sich bewährt?
Holz fügt sich bestens in Garten und Natur ein. Für tragende Teile werden Leimbinder genommen, dadurch kann das Holz sich nicht verziehen. Dennoch muss das Holz imprägniert werden und von Zeit zu
Zeit lasiert werden.
Aluminium ist leicht, dauerhaft, weitgehend wartungsfrei und hat sich im Gewächshausbau bereits bewährt. Leider fügen sich diese Wintergärten nicht so gut in die natürliche Umgebung ein und wirken
oft kalt. Viele Hersteller bieten jedoch eine Kombination aus Holz und Alu oder auch farbige Alu-Wintergärten an, fragen Sie danach.
Glas
macht den Anbau zum lichtdurchfluteten Wohn- und Pflanzenparadies. Zweischeibenisolierglas ist für einen angenehmen Aufenthalt im Winter unbedingt notwendig. Wärmeschutzglas ist zwar teuer, hilft aber Energie zu sparen, da durch eine Silberbedampfung die Wärme nicht nach außen entschwindet.
Acrylglas
ist ideal für das Wintergartendach eines Kalthauswintergartens. Diese Kunstgläser, auch Plexiglas genannt, werden als Doppel- oder Dreifachstegplatten eingesetzt und sind stabil und bruchfest. Für Dach und Schrägverglasungen ist Bruchfestigkeit Vorschrift. Alternativ dazu kann auch Verbundsicherheitsglas eingesetzt werden.
Mittelmeerklima zu Hause Temperaturen um 8°C genügen für viele Mittelmeerpflanzen zum Überwintern und lassen die Heizkosten noch erträglich ausfallen. Zylinderputzer, Kamelien, Orangenblume und
Bougainvillea fühlen sich hier besonders wohl.
TIPP: Regelmäßig lüften!
Pflanzinseln - Mobil oder fest integriert
Einzelgefäße sind mobil. So können die Pflanzen je nach Blüte umgruppiert werden, Kränkelnde, oder eingegangene
Pflanzen schnell entfernt werden oder bei Schädlingsbefall auch schon mal nach draußen gestellt werden. In schönen Terrakottagefäßen kommt auch schnell ein südliches Flair in den Wintergarten.
Im
Boden eingelassene Beete hingegen lassen eine schöne naturnahe Bepflanzung zu. Bodendecker und niedrige Pflanzen regulieren die Bodenfeuchtigkeit und höhere Gewächse schaffen eine schöne Kulisse. Ergänzt
mit Hänge- und Kletterpflanzen entsteht so eine richtige Wohlfühloase. Allerdings sollte ein solches Beet gut geplant werden und die Pflanzen in Drahtkörben oder in Töpfen in die Erde versenkt werden.
Schön und pflegeleicht sind auch Hochbeete. Diese sollten allerdings nicht zu breit sein, damit auch der hinterste Winkel noch erreichbar ist. Praktisch sind auch größere rechteckige Großgefäße,
die auf Rollen montiert sind.
Unbeheizter Wintergarten Soll das Glashaus hauptsächlich zur Überwinterung von Kübelpflanzen und der Verlängerung der Gartensaison dienen, ist ein unbeheizter
Wintergarten empfehlenswert. Im Winter wird dieser so gerade frostfrei gehalten und im Sommer stehen die meisten der Pflanzen sowieso draußen. Vorbild für diesen Wintergarten ist die traditionelle
Orangerie. Besonders praktisch ist ein solcher Wintergarten, wenn er im Sommer großflächig mittels Falt- oder Schiebetüren geöffnet werden kann und so zur überdachten Terrasse wird. Damit entfällt das
Ausräumen der Pflanzen weitgehend und bei schlechter Witterung oder im Winter kann dieser geschlossen werden. Im Sommer stellt sich zudem das Problem der Überhitzung nicht. Dennoch sollte eine
Beschattungsmöglichkeit geschaffen werden, da sonst bei starker Sonneneinstrahlung die Pflanzen Verbrennungen davontragen können.
Für einen solchen Kalthaus-Wintergarten eignen sich vor allem Pflanzen wie:
Attraktive Bepflanzung im kalten Wintergarten Auch wenn ein kalter Wintergarten hauptsächlich zur Überwinterung von Kübelpflanzen genutzt wird, sollte dieser doch
zum Verweilen inspirieren und deshalb auch einladend gestaltet sein. Eine schöne Kübelpflanze, die mit auffallenden Blattschmuck einen Blickfang bietet, ist die Aukube. Immergrün sind auch die Wachsblume (Hoya carnosa) und die Kamelie. Kamelien lieben es kühl und feucht und sind daher ideal für den kalten Wintergarten. Die im Winter blühenden Kamelien gedeihen am besten in einem großen Kübel, sollten immer gleichmäßig mit kalkarmen Wasser gegossen werden und bevorzugen einen halbschattigen Standort. Unser Tipp: Lassen Sie die Pflanzen im Herbst möglichst lange im Freien und stellen Sie die Töpfe im Frühling auch möglichst früh wieder raus. Fröste bis minus 10 Grad können die meisten Kamelien meist problemlos überstehen.
Herbstblüte im Kalthaus Der Halbstrauch Buschklee (Lespedeza thunbergii) wartet im Herbst mit einer Vielzahl von Blüten auf, die Bienen und Schmetterlinge
anlocken. Mit den überhängenden Trieben macht sich der Buschklee besonders gut auf Mauern oder in hohen Pflanzgefäßen. Die Blüte der anspruchslosen Pflanze beginnt im September und zieht sich bis zum
Frost hin. Bringen Sie die Pflanze rechtzeitig in den unbeheizten Wintergarten, kann sich die Blütezeit noch etwas verlängern. Frostfrei überwintert muss die Pflanze im Frühjahr stark zurückgeschnitten
werden, da sich die Blüten am einjährigen Holz bilden. Übrigens: Die Pflanze lässt sich leicht durch Stecklinge vermehren.
Unser Tipp: Mit den eingeholten Pflanzen aus dem Garten kommen auch wieder Schädlinge in den Wintergarten. Wer für Trauermücken und Weiße Fliege keine Gelbsticker
einsetzen möchte, kann mit attraktiven fleischfressenden Pflanzen , wie Fettkraut und Sonnentau auf Insektenfang gehen.
Eine einleuchtende Idee Der Leuchtwürfel LUX-US von Klein und More (kleinundmore) ist Dank seines wandlungsfähigen Designs ein Vorzeigeobjekt, das sich überall zuhause fühlt. Die
eingebaute Lichtquelle ist eine Kaltleuchte, die Gegenstände hervorzuheben oder eine atmosphärische Stimmung zu verbreiten vermag. Dieser Leuchtwürfel ist alles das, was man aus ihm macht. Ob
Lichtobjekt, Lichtwanne, Lichtregal oder Lichthocker - der würfelförmige Leuchtkörper macht in vielerlei Gestalt eine gute Figur. Als Hocker ist er eine beleuchtete Sitzgelegenheit, im Kinderzimmer kommt
er als Grabbelkiste zum Einsatz und als beleuchteter Pflanzkübel setzt der Leuchtwürfel Pflanzen drinnen wie draußen wirkungsvoll in Szene.
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