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Rasen

Gepflegter Rasen oder natürliche Blumenwiese?

Der gepflegte grüne Rasen wirkt beruhigend und bringt die bunten Rabatten erst richtig zur Geltung.

 

Verschiedene Rasensorten und -mischungen finden Sie unter
www.samenshop24.de

 

Rasenneuanlage


Der folgende Beitrag wurde uns von der Fa. Kiepenkerl zur Verfügung gestellt:

Bodenvorbereitung:
Eine Gründüngungseinsaat vor der Rasenanlage lockert den Boden tiefgründig und verbessert die Bodenstruktur.
Die für die Rasenaussaat vorgesehene Fläche umgraben, Unkräuter und Steine gründlich entfernen. Alten Rasen zwei Spatenstiche tief untergraben, anschließend den Boden mit einem Kultivator bearbeiten. Die so hergerichtete Fläche wird planiert, sauber abgeharkt und bleibt ca. 2-3 Wochen liegen, damit sich in dieser Wartezeit der Boden setzen und das keimende Unkraut vor der Einsaat entfernt werden kann. Tritt man beim Bearbeiten des Bodens noch in den Boden ein, muss die ganze Fläche gewalzt werden, damit später im Rasen keine Unebenheiten  entstehen.

Aussaat:
Die Aussaat kann von April/Mai bis Mitte September erfolgen. Man sät bei windstillem Wetter. Um eine gleichmäßige Aussaat zu erzielen, sät man im Kreuz- und Quergang.
Die hierfür benötigte Samenmenge teilt man vorher in 2 gleiche Teile auf. An den Rändern sät man den Rasen etwas dichter, um eine feste Rasenkante zu erhalten. Das Rasensaatgut leicht einharken (0,5 -1 cm). Hierbei ist es wichtig, dass ein Großteil des Saatgutes sichtbar bleibt, da Gräser Lichtkeimer sind. Anschließend die Saat mit einer Rasenwalze oder mit einem Fußbrett andrücken.  

Gießen:
Trockenheit verzögert das Auflaufen des Saatgutes, begünstigt aber einige Unkräuter, eine regelmäßige Wasserversorgung ist daher| ratsam. Die Fläche muss in den folgenden 2-3 Wochen dauerhaft feucht gehalten werden, um ein Austrocknen zu verhindern.
Tipp: Tagsüber den Rasen mehrmals für ca. 5-10 Min. kurz beregnen, so dass die oberste Bodenschicht nicht austrocknet.

Schnitt:
Junger Rasen kann bei einer Aufwuchshöhe von 7 – 10 cm erstmals gemäht werden. Ideal ist eine Schnitthöhe von 5 cm. Danach empfiehlt sich bei einwöchigen Mährhytmus eine Schnitthöhe von
 4 –5 cm, im Schattenbereich eine Schnitthöhe von 5 – 6 cm. 

Tipp: Den Rasen nicht tiefer als um die Hälfte der Aufwuchshöhe heruntermähen.

Vielen Dank an die Firma Kiepenkerl für diesen Beitrag!


Kiepenkerl
 
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Rollrasen


Private Gartenbesitzer die sich gerade jetzt im Frühling auf ihrem Grundstück einen schönen grünen Rasen wünschen, stehen oft vor der Wahl, ob sie nun fertigen Rollrasen verwenden, oder statt dessen lieber einen eigenen Rasen züchten sollen.


Foto: Rasenkönig

Beim klassischen, selbst gezüchteten Rasen muss man zunächst einiges an Geduld mitbringen, denn es dauert mindestens ein Jahr bis man einen ordentlichen Rasen sein Eigen nennen kann. Es besteht unter anderem die Gefahr dass der frisch gesäte Rasen einfach vom nächsten Regenschauer weggespült wird, oder dass eine Menge Unkraut den angehenden Rasenbesitzer aus dem Konzept bringt und zum regelmäßigen entfernen auffordert.

Rollrasen ist in der Anschaffung zwar vergleichbar etwas kostenintensiver, das Verlegen aber denkbar einfach und kann bei kleineren Rasenflächen problemlos selbst übernommen werden

Der folgende Beitrag wurde uns von der Fa. Rasenkönig zur Verfügung gestellt:

Egal ob Gartenfläche, Parkanlage, oder Sportplatz. Wer Rasen aussät muss sich häufig auf kahle Flecken im Rasen nachsähen. Die Vorstellung vom englischen Rasen ist dahin. Unerwartet wachsen Moose und Pilze und es entstehen Grasbüschel statt einer einheitlichen dichten Fläche. Das lange Warten auf einen dichten Wuchs und ein flächendeckendes Grün sind weitere Nachteile des gesäten Rasens. Unkrautfreier und verlegefertiger  Rollrasen (Fertigrasen) hat sich zunehmend als Alternative etabliert. Der Züchter zieht den Rasen auf riesigen Feldern mindestens 14 Monate heran und schält diesen maschinell zu versandfähigen Bahnen.

Galt Rollrasen lange Zeit als „Luxusalternative“ so gibt es heute Anbieter am Markt die 50 qm inklusive bundesweiter Anlieferung für unter 200,00 € verkaufen. Sozusagen: „Englischer Rasen bundesweit.“

Beim Verlegen der Bahnen kann ein Gärtner vor Ort Hilfe leisten. Aber nicht nur für Gartenfans ist die Selbstverlegung problemlos. Die Vorbereitung des Bodens teilt sich in drei Schritte: Vertikulieren, düngen, walzen. Die Werkzeuge können im Baumarkt vor Ort ausgeliehen werden. Nach der Bodenvorbereitung können die angelieferten Bahnen einfach verlegt werden (ausrollen). Um die rechteckigen 2-3 cm dicken Soden für jeden Gartengrundriss (z.B. Winkel und Rundungen) anzupassen, können diese ganz einfach mit einem Teppichmesser passend zugeschnitten werden. Nachdem die Bahnen verlegt sind, müssen diese nochmals mit der Walze an den Boden gedrückt werden, damit die Wurzeln der Soden mit dem Boden verwachsen. Eine regelmäßige Wässerung während der ersten zwei Wochen unterstützt dieses Verwachsen der Sodenwurzeln mit der Erde. Nach cirka zwei bis drei Wochen ist der Rollrasen angewachsen und kann betreten werden.

Vielen Dank an die Firma Rasenkönig - Ein Online-Shop der Pflanzen Janssen GmbH!

 

 


Foto: Rasenkönig


Foto: Rasenkönig

 

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Sie möchten Ihren Garten naturnah gestalten und eine Blumenwiese bzw. -rasen anlegen?

Kein Problem - mit der richtigen Samenmischung und Anleitung gelingt dies sicher

Wildblumenrasen finden Sie unter:
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Anlage einer Blumenwiese

Der folgende Beitrag wurde uns von der Fa. Kiepenkerl zur Verfügung gestellt:

Bodenvorbereitung:
Zur Aussaat der Blumenmischung sollte der Boden unkrautfrei, feucht sowie nährstoffarm sein (keinesfalls Stickstoff düngen) und einen pH-Wert von 6,5 haben. Es kann ein Misch- oder auch Sandboden sein. Umgraben, Unkräuter und Steine gründlich entfernen. Die so hergerichtete Fläche wird planiert, sauber abgeharkt und bleibt ca. 2 Wochen liegen, damit sich in dieser Wartezeit der Boden setzen und das keimende Unkraut vor der Einsaat entfernt werden kann.

Aussaat:
Die Aussaat kann von April bis September maschinell oder von Hand erfolgen.
Aufgrund der unterschiedlichen Korngrößen der verschiedenen Arten kann es zur Entmischung beim Transport kommen. Die Saat sollte vor der Verwendung gut durchmischt werden.
Um für die Aussaat von Hand eine streufähige Menge zu erhalten, vermischt man das Saatgut mit trockenem Sand. Die gleichmäßige Verteilung wird durch Kreuz- und Quersaat mit jeweils der halben Saatgutmenge erreicht. Das Saatgut ist 0,5 - 1 cm tief einzuarbeiten; anschließend wird die Fläche gewalzt.
Da für gleichmäßiges Auflaufen der Saat 6 Wochen der Boden nicht austrocknen darf, ist die Möglichkeit zur Beregnung zweckmäßig. Das Abdecken der Saat mit einem Vlies schützt diese vor extremer Witterung, unerwünschtem Vogelfraß und sorgt außerdem für ein günstiges Keimklima. Die Beregnung kann, falls notwendig, durch das Vlies erfolgen.
Die Keimung ist anfänglich oft unregelmäßig; lückige Bestände geben aber dann später keimenden Arten sowie wüchsigen Pflanzen den nötigen Raum. Häufig wird 1-2 Monate nach der Aussaat ein Reinigungsschnitt notwendig. Die ein- und zweijährigen Arten der Mischung sorgen für schnelle Deckung des Bodens und für Blüten im ersten Jahr.

Sofern eine Aussamung dieser schnellblühenden Arten nicht möglich ist, verschwinden sie vollständig und werden von den ausdauernden Arten abgelöst. Dann dominieren die der Pflege und dem Standort entsprechenden Pflanzen, wobei eine ständige Veränderung zu beobachten sein wird. Zur Pflege sind zwei Schnitte pro Jahr durchzuführen; einer, bevor die Blumenknospen durchschieben und ein zweiter nach der Hauptblüte im Spätsommer. Nicht zu tief abschneiden, da der Vegetationspunkt der Zweikeimblättrigen erhalten bleiben muss.
Um dem Wunsch nach Blüten weiter zu entsprechen, sind Blumenzwiebeln zum Verwildern eine geeignete Ergänzung zur Saatgutmischung.

Hierfür eignen sich speziell Wildtulpen, Botanische Narzissen, Wildkrokusse,
Chionodoxa, Fritillaria meleagris, Eranthis, Scilla und verschiedene Allium-Arten an.

Vielen Dank an die Firma Kiepenkerl für diesen Beitrag!
 

EXTRA-TIPPS:

  • Wenn Ihre Blumenwiese nicht so richtig blüht, wurden die Blütenpflanzen oft von den Gräsern verdrängt. Ein Nachsäen bringt oft nicht den gewünschten Effekt. Besser ist es den Blumensamen (ohne Gräsersamen)  gesondert auf ein Beet zu säen und wenn die Blumen entsprechend groß sind in die Wiese einpflanzen.
  • Sie möchten einen gepflegten, strapazierfähigen Rasen und eine Blumenwiese? - Teilen Sie Ihren Rasen in verschiedene Bereiche auf:
    Dazu können Sie zwei größere Bereiche wählen und den entsprechenden Bereich für die Blumenwiese mit einem Weg oder Rasenkante abtrennen.
    Oder Sie lassen um Bäume und Sträucher kleine Inseln entstehen. In diesen Bereichen säen oder pflanzen Sie die gewünschten Blumen ein und mähen diese Inseln nur 2 mal pro Jahr.
     

Wildblumenmischung (ohne Gräsersamen) finden Sie unter:
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Bleibt der Regen im Sommer für mehrere Tage aus, leidet der Rasen. In diesem Fall sollten Sie am besten am Abend die Fläche mit einem Regner bewässern:

 

 

 


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Autor: J. Treczka                        Datum der letzten Änderung: 13.01.2012